Mantrailing
FASZINATION MANTRAILING
Mantrailing bedeutet die Verfolgung einer menschlichen Duftspur. Der Hund bekommt eine Geruchsprobe des zu suchenden Menschen (z.B. ein Kleidungsstück) und folgt dieser. Beim Mantrailing werden die Duftmoleküle der Zielperson gesucht und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit. Mehrere hundert Millionen Riechzellen ermöglichen dem Hund die gezielte Suche.
GEHEIMNISVOLLE DÜFTE
Was die Gerüche dem Hund alles zu sagen haben, wird für uns Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Lassen Sie sich in die wundervolle Welt der Düfte und Sinne des Hundes entführen. Lernen Sie Ihren Hund mit anderen Augen kennen. Mantrailing ist eine faszinierende Beschäftigung für Hund und Mensch.
UMWELTSICHERHEIT
Durch Fokkussieren auf seine Aufgabe, wird der Hund Desensibilisiert gegenüber Reizen der Umgebung (Hupen, Klingelgeräusche, Scheppern, laute Stimmen, andere Hunde u.Ä.). Bei ängstlichen Hunden wird das Selbstbewusstsein gehoben und sie bekommen mehr Sicherheit im Alltag. Es ist eine sehr gute und unterstützende Therapieform für Hunde mit Umweltunsicherheiten. Durch dieses Teamwork wird die Bindung verstärkt und das gegenseitige Vertrauen weiter gefestigt. Gerade unsichere Hunde profitieren davon.
ZUM WOHL DES HUNDES
Oftmals sind Hunde in der heutigen Zeit unterfordert. Mantrailing bietet eine faszinierende, artgerechte, perfekte Auslastung und Beschäftigung für Mensch und Hund. Fördert die Beziehung, sie wachsen als Team zusammen und erleben jede Woche neue spannende Herausforderungen zusammen zu meistern.
KANN DAS JEDER HUND?
Mantrailing kann jeder Hund lernen. Alter und Rasse des Hundes sind egal. Auf jedes Team wird individuell eingegangen und der passende Trail gelegt.
WELCHE ANFORDERUNGEN WERDEN AN DEN MENSCHEN GESTELLT?
Der Mensch muss bereit sein, seinem Hund in allen Situationen zu vertrauen und ihn lesen zu lernen. Wir unterscheiden zwischen dem Profi-Einsatzbereich (Rettungshundestaffeln, Polizei) und dem Mantrailen als Freizeitbeschäftigung. Professionelle Teams werden in zwei bis drei Jahren für den Ernstfall ausgebildet.
Der Unterschied zum Profi-Einsatzbereich (Polizei, Rettungshundestaffel) ist, es geht im Freizeitbereich primär um den gemeinsamen Spaß an der Aufgabe und eine artgerechte Auslastung. Dennoch ist hier der Mensch gefordert, sich mit den Themen Geruch, Geruchsbildung, äußeren Einflüssen wie Wetter, Thermik, Temperaturen, Bodenbelägen, Bebauung und Bewuchs sowie der Körpersprache des Hundes auseinanderzusetzen. In diesen Bereichen sind uns unsere Hunde mit ihrem „Know-How“ meist weit voraus.
AUSWIRKUNGEN
Beschäftigung und geistige Auslastung
Festigen des Vertrauens durch Lösen von Aufgaben
Stärken der Beziehung durch gemeinsames erleben von Abenteuern
Stress dämpfendes und Bindung förderndes Hormon Oxytocin wird ausgeschüttet
Unsicherheit wird umgewandelt in Vorfreude und Neugierde, was Spannendes geboten wird.
Hundeführer lernt einiges über die Körpersprache seines Hundes
Der Hund wird selbstsicherer
Ausgeglichenheit durch Konzentration
Umweltsicherheit steigt durch Generalisierung und Verknüpfung
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